Bereits kleine Änderungen im Alltag wirken auf Gesicht, Körper und Gehirn. Diese News und Tipps kommen frisch vom Stockholmer „Beauty through Science“-Kongress:
Den Kaffee würzen
Zu viel Zucker tut dem Körper, aber auch der Haut nicht gut. Vor allem Fruktose und Glukose reagieren mit Proteinen im Körper und setzen dem Stützgewebe aus Kollagen und Elastin zu. Heißt: Die Haut wird schneller schlaff. Für den gleichen Effekt sorgen übrigens auch frittierte Speisen. Tipp für Kaffeetrinker: statt zuckern mit Zimt würzen. Das drückt den Cholesterolspiegel und boostet die Gehirnleistung!
Action-Filme gucken
Verfolgungsjagden steigern den Testosteron-Spiegel! Trauriger Fakt ist: Erreichen Männer die 45 – oder haben Bauchfett –, kommt es oft zu einem Mangel des Männlichkeitshormons, das für Kraft und Libido sorgt. Parallel zu diesem Niedergang steigt der Cortisol-Spiegel, also das Stresslevel, an. Die Kombi raubt Muskeln, liefert dafür fiese Männerbrüste.
Mit Bittersalz baden
Forscher sagen, dass fast niemand richtig duscht oder badet. Denn so ziemlich alles, was schön schäumt, attackiert die Schutzschicht der Haut. Besser: in Bittersalz abtauchen. Als Badezusatz erhöht es signifikant den Magnesiumspiegel im Körper, klärt fettige Haut und wirkt regenerativ nach intensiver Muskelbeanspruchung und während akuter Stressphasen.
Länger schlafen
In jeder zu kurzen Nacht verbrauchen Körperzellen weniger Glukose und bauen stattdessen mehr Muskelproteine ab. Dafür speichern die Fettzellen den Glukose-Überschuss für schlechte Zeiten. Heißt: Wer wenig schläft, verliert Muskeln und legt Fett zu.
Sixpacks auf Instagram anschauen
Früher dachte man, Fotos von übergewichtigen Menschen am Kühlschrank würden einen abhalten, sich nachts einen Snack zu holen. Irrtum! Sehen wir Fotos von dickeren Menschen sagt das Gehirn: „Na, bei mir geht’s ja noch!“ Besser: schöne Körper angucken. Das kompetitive Männerhirn will mithalten, das spornt unterbewusst an!
Jeden Orgasmus feiern
Sex macht gute Laune, baut Stresshormone ab (zumindest ab 20 Minuten Dauer!) und steigert die Fettverbrennung. Plus: Wer zweimal in der Woche kommt, verringert das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben um 50 Prozent!
Handy Hoch!
Sofort nach dem Aufwachen geht es los: Instagram checken, Nachrichten checken, E-Mails checken. Immer schauen wir runter auf das Smartphone. Durch den hängenden Kopf folgt das Gewebe der Schwerkraft und sackt früher ab als bei allen Generationen vor uns – Doppelkinn, Nasolabialfalten und schlaffe Wangen sind die Folge. Daher: das Handy auf Augenhöhe halten, Schriftgröße und Helligkeit auf Maximum (sonst gibt es zusätzlich noch Knitterfalten ums Auge).
Zu Hause Schuhe ausziehen
An jeder Schuhsohle kleben bis zu 421 000 Bakterien und Umweltgifte, mit denen man sicher nicht Bad und Bett teilen will.
Essen wie Odysseus
Groß im Kommen: die „griechische Anti-Aging-Diät“. Forscher konnten nachweisen, dass mediterrane Nahrungsmittel wie Oliven und grünes Blattgemüse die Telomere verlängern, also die DNS-schützenden Endkappen der Chromosomen. Eine ähnlich lebensverlängernde Wirkung soll es auch haben, wenn man tagsüber weniger sitzt. Ein Effekt, der übrigens leider nicht (!) eintritt, wenn man tagsüber viel sitzt und abends Sport treibt.
Nicht sauer werden
FYI an alle, die gern Fleisch, Nudeln, Nüsse, Käse oder Brot essen, rauchen, Medikamente nehmen oder einen stressigen Job haben: Wahrscheinlich ist Ihr Körper übersäuert! Die Folgen sind Erschöpfung, Leistungsabfall und ein schlechteres Hautbild. Hier hilft es, auf eine basische Ernährung umzustellen, sprich: viele Mineralstoffe wie Kalzium oder Magnesium. Die kann man auch bequem nebenher zu sich nehmen (z. B. „Basen Citrate“ nach Rudolf Keil, in der Apotheke), et voilà!: Die Haut wird reiner, der Kopf fitter, die Muskeln werden gestärkt.
Die neue GQ
Was macht wirklich glücklich? Wir verraten, was erfolgreiche Menschen wie Hollywoodschauspieler Casey Affleck, Bayern-Star Franck Ribéry und Designer Tommy Hilfiger glücklich macht. Genau das haben Sie uns unter anderem für die neue GQ erzählt. Außerdem in der Oktober-Ausgabe: Wir nehmen Sie mit auf eine Zeitreise und stellen Ihnen die schönsten Retro-Uhren für den Herbst vor, lassen uns von Tesla-Chef Elon Musk erklären, warum Roboter zur Gefahr für die Menschheit werden können, zeigen Ihnen die schönsten Accessoires der Saison und verraten Ihnen, warum der Cowboy-Stil genau jetzt seinen Moment hat. Ab 6. September im Handel und hier online erhältlich!
Dieser Artikel wurde verfasst von (Constantin Herrmann)
*Der Beitrag „10 Tricks, die Sie fitter und attraktiver machen“ wird veröffentlicht von GQ. Kontakt zum Verantwortlichen hier.
Quelle: Den ganzen Artikel lesen